Versandkostenrechner: Transporte 24/7 online anbieten

Bastian Späth
Versandkostenrechner: So funktioniert die Software

Viele Speditionskunden verfügen bei ihrem Hausspediteur über feste Tarife. Zusätzlich wünschen sie sich eine einfache und transparente Möglichkeit, Transportpreise zu berechnen. Diesen Bedarf können Speditionen durch einen Preisrechner für Tagespreisanfragen erfüllen. Zudem erschließen sie sich über diese Software für die Online-Buchung neue Kundenkreise.


Preisverhandlungen gehören zu den besonderen Ritualen zwischen Speditionen und ihren Kunden. Ziel ist, für beide Seiten einen günstigen Tarif zu finden und faire Konditionen zu vereinbaren. Wenn diese Arbeit abgeschlossen ist, wird die weitere Angebotskalkulation zur reinen Mathematik. Deshalb profitieren Speditionen davon, wenn sie Online-Rechner für Tagespreise anbieten:

  • Sie entlasten ihren Vertrieb von der Angebotserstellung.
  • Sie erschließen sich ein zusätzliches Kunden-Klientel.
  • Sie bieten ihren Bestandskunden eine Self-Service-Option.
  • Sie können mit Online-Anbietern konkurrieren.

Wenn eine Spedition einen automatisierten Versandkostenrechner online ermöglicht, schafft sie also Preistransparenz. Gleichzeitig bietet sie ihren Kunden eine willkommene Hilfe bei der Kalkulation ihrer Frachtkosten für Stückgut, nationale und internationale Transporte.


Service

Wie können Speditionen einen Versandkostenrechner einsetzen?

Digitale Speditionen haben es vorgemacht: Transportpreise lassen sich mit einem Kalkulationsschema auch tagesaktuell online berechnen und anzeigen. Ein guter Weg dafür ist der Zugriff über eine Programmierschnittstelle (API) auf die eigene Kostenstruktur und die darauf aufbauenden Tarife im Transportmanagementsystem (TMS). Je nach Komplexität kann dafür sogar eine einfache Berechnung der Transportkosten über eine Excel-Tabelle ausreichen. Damit erhält ein Interessent bereits auf Grundlage der wesentlichen Eckdaten wie Startort, Zielort, Maße und Gewichte eine unkomplizierte Preisindikation. Anschließend können Zusatzservices für die Warensendung kalkuliert werden. Im letzten Schritt erfasst der Interessent seine Rechnungsdaten und kann online buchen.


Wettbewerb

Online-Buchungen verbessern die Auslastung

Mit einem Versandkostenrechner können auch klassische Speditionen ihre Leistungen über eine einfache Software online anbieten und in den Wettbewerb mit der digitalen Konkurrenz einsteigen. Online-Speditionen, Speditionskooperationen und Vertriebsportale ermöglichen es inzwischen, die Transporte direkt über Websites zu beauftragen. Damit erhalten sie Zugriff auf die Sendungen gelegentlicher Transportkunden, die nicht auf den Kontaktlisten eines typischen Speditionsvertriebs stehen. Neben dem regelmäßigen Geschäft bedeuten deren Aufträge für die traditionellen Anbieter gewissermaßen einen Bonus, der die Auslastung ihrer Transporte und damit auch die Kalkulation pro Lkw verbessert.


Vertrieb

Versandkostenrechner: Software erschließt Speditionen neue Kundengruppen

Mit zunehmender Digitalisierung und dem gleichzeitig verlaufenden Generationswechsel sind inzwischen immer mehr Digital Natives in den Unternehmen in Führungspositionen gelangt. Diese sind es gewohnt, sich online zu informieren und Entscheidungen durch gründliche Recherchen vorzubereiten. Diesem Bedürfnis kommen die Versandkostenrechner im Internet entgegen. Eine Software mit einfachen Buchungsmöglichkeiten und eine verständliche Angebotsstruktur erschließen Speditionen also diese jüngere Kundenzielgruppe. Grund genug, die eigenen Vertriebskanäle um einen digitalen Versandkostenrechner zu ergänzen.

Fazit

Zusatzgeschäft durch Online-Vertrieb

Kundenservice und Direktverkauf: Zwei wichtige Nutzenargumente sprechen dafür, dass Speditionen ihre Vertriebswege digital erweitern sollten. Die technische Umsetzung ist einfach: Ein in die Website oder Serviceportal implementiertes Softwaremodul mit Zugriff auf die Kostenkalkulation genügt. Wenn dadurch die Transportauslastung steigt und neue Kundengruppen online buchen, hat sich die Software für einen Versandkostenrechner bewährt und ihren Mehrwert nachgewiesen.


Bastian Späth
Bastian Späth
CEO / Vorstand

Als Diplom-Informatiker kennt sich Bastian Späth mit der Entwicklung von IT-Lösungen fachlich von der Pieke auf aus. Anforderungen erfassen, Ideen finden, Konzepte entwickeln, Projekte aufsetzen und sicher ins Ziel steuern – seit mehr als 15 Jahren täglich gelebte Praxis für den Unterfranken.


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