Stammdatenmanagement ist die Basis für den Datenaustausch

Stammdaten gehören zu den wichtigsten Daten für Unternehmen. In der Logistik vielleicht noch mehr als in anderen Branchen. Sie werden besonders häufig benötigt, aber nur selten verändert, und beziehen sich auf Objekte, die für das Unternehmen eine besonders hohe Relevanz haben: Adressen, Artikel, Bilder oder Konditionen. Wenn sie über eine hohe Datenqualität verfügen, werden Stammdaten zu einem wertvollen, wichtigen Erfolgsfaktor für das unternehmerische Handeln. Das gilt auch in der Logistik. Deshalb kommt einem System für Stammdatenmanagement (eng. Master Data Management, MDM) eine wichtige Aufgabe zu: Es verwaltet diese Datensätze zentral in einer Datenbank und stellt sie allen angeschlossenen Anwendern zur Verfügung - die Basis für einen effizienten Datenaustausch. Eine einheitliche Speicherung der Daten erlaubt zudem eine effiziente Sortierung sowie weiterführende Analysen. Stammdaten teilen sich in drei große Bereiche ein:

  • Artikel – zum Beispiel Artikelnummern, Beschreibungen, Bilder
  • Kundendaten – Adressen, Branchen, Kundennummern
  • Lieferantendaten – Adressen, Konditionen, Ansprechpartner

Die so erstellten und erfassten Stammdaten werden zu „unique content“, weil durch die korrekte Aufbereitung der Daten Dubletten vermieden werden und nur korrekte Daten vorliegen.

Was leistet ein gutes Stammdatenmanagement in der Logistik?

Stammdatenmanagement ermöglicht Mitarbeitern nicht nur allzeit Zugriff auf wesentliche Informationen zur Durchführung von Prozessen. Stammdaten bilden zudem die Basis für bereichsübergreifende und langfristige Kollaboration. Relevante Daten erleichtern das Handling von Waren und Gütern und den Austausch von Informationen. Die Aufbereitung von Daten ist Grundlage für die Optimierung von Prozessen. In der Lagerlogistik ist es zum Beispiel erheblich zu wissen, wo sich welche Artikel und Teile in einer Halle befinden. Außerdem führt ein Stammdatenmanagement zu einem fließenden Datenaustausch zwischen Unternehmensbereichen.

So hängen Stammdatenmanagement und die DSGVO zusammen

Gerade Antworten auf Fragen der Datenverarbeitung und der Datenspeicherung haben jedoch in den letzten Jahren durch die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) an Bedeutung gewonnen. Daher sind Unternehmen gut beraten, die Stammdatenverwaltung als Teil der CRM-Strategie und Prozessverwaltung mit entsprechenden Software-Tools umzusetzen, die sich an den Richtlinien der DSGVO orientieren.

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