Was sind Logistik KPIs?

Logistik KPIs (Key Performance Indicators) sind vordefinierte Kennzahlen in der Logistik, die Leistungen und Prozesse messbar und über einen Zeitraum vergleichbar machen. Sie schaffen Transparenz und sind die Basis für Entscheidungen. Dazu werden Indikatoren definiert, die sich aus den vorhandenen Daten berechnen lassen. Eine Optimierung von logistischen Prozessen ist erst mit Hilfe von KPIs möglich:

  • Bestimmung von KPIs
  • Festlegung von Zielen
  • Auswertung Ist-Zustand über KPIs
  • Definition von Maßnahmen für die Erreichung des Soll-Zustands
  • Erneute Auswertung nach einem bestimmten Zeitraum
  • Sicherung oder erneute Optimierung der Ergebnisse

Arten von Logistik KPIs

Je nach Kerngebiet eines Logistikers, sind verschiedene KPIs relevant, um die Prozesse zu analysieren und zu verbessern. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Bestandswert
  • Durchlaufzeit
  • Pünktliche Zustellung
  • Genauigkeit des Pickings
  • Rohstoffkosten
  • Transport- bzw. Lieferkosten
  • Lagerkosten
  • Sendungsvolumen
  • Umschlaghäufigkeit
Drei Quadrate in verschiedenen Blautönen übereinander. Das oberste zeigt ein Icon mit Balkendiagramm.

Nutzen von KPIs in der Logistik

Damit Logistiker ihre Liefer-, Lager oder Transportprozesse nachhaltig optimieren können, müssen sie die „echten“ Zahlen kennen. Sie definieren die Durchlaufzeit beispielsweise als Zeit zwischen Wareneingang und Warenausgang. Werden die Pakete jeweils in den einzelnen Prozessschritten registriert, kann über ein Data Warehouse die Durchlaufzeit über verschiedene Zeiträume hinweg ausgeben, analysiert und entsprechende Veränderungen im Prozess vorgenommen werden. Nachdem Änderungen in den Prozessen umgesetzt wurden, wird auf dieser Grundlage eine erneute Analyse vorgenommen und mit dem vorherigen Zeitraum verglichen. Das Ziel, auf das eine schnellere Durchlaufzeit einzahlt, ist beispielsweise eine Reduktion der Kapitalbindung und Kapazitäten im Lager. Es können auch mehrere KPIs auf ein Ziel einzahlen für eine Kostensenkung im Lager kann beispielsweise die Umschlagshäufigkeit und die Kommissionierung betrachtet werden. Auch Mitarbeitern helfen definierte Kennzahlen und Ziele, weil sie so genau wissen, was es zu erreichen gilt und wie.

Wie kann Software bei der Analyse helfen?

Zusammengefasst macht ein Logistiker mit definierten Kennzahlen seine Ziele und Prozesse messbar. Zahlt lediglich ein KPI auf ein Ziel ein, mag eine manuelle Analyse noch handelbar sein. Gibt es aber mehrere KPIs für ein Ziel und mehrere Ziele, besteht schnell die Gefahr den Überblick zu verlieren. Dazu helfen Business-Intelligence Systeme, wie beispielsweise Power BI. Anhand eines Dashboards sehen Mitarbeiter und Leiter auf einen Blick Veränderungen.

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