Kundenportal macht Transportaufträge transparent

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Mit einem Logistikkundenportal schaffen Speditionen einen zentralen Anlaufpunkt für alle Auftragsinformationen. Dort laufen Kundenanfragen zum Sendungsstatus auf und werden in Echtzeit beantwortet – von der Sendungsverfolgung bis zur Zustellung.

Eine gute Beziehung zwischen Spediteur und Kunde ist seit jeher mit aussagekräftigen Informationen verbunden. Auf Rückfragen jederzeit genau antworten zu können, gehört zum umfassenden Service. Moderne Logistikdienstleister bieten die Antworten in Echtzeit an und treiben so gezielt die Digitalisierung der Logistik voran. Unter dem Dach von Logistikkundenportalen setzen sie verschiedene Software-Lösungen ein, die unter anderem folgende Funktionalitäten bieten:

  • ein Dashbord für den Schnellüberblick zu den wichtigsten Auftragsinformationen
  • ein Track and Trace mit Live-Karte
  • strukturierte Kundenkommunikation durch ein To-do-Management
  • umfangreiche Informationen zur gesamten Lieferkette
  • Statusinformationen bis zur Zustellung
  • Tarife, Konditionen und die Möglichkeit, Tagespreise anzufragen
  • Auswertungen und Downloads bis hin zum Zustellbeleg (Proof of Delivery/POD)

Ein Kundenportal steht also als Kommunikationsschnittstelle zwischen Auftraggeber und Spedition. Es stellt Statusinformationen aus der Speditionssoftware bereit, so dass alle Beteiligten aus der Lieferkette sie einsehen können.

Funktionen

Was sollte ein Kundenportal können?

Hauptaufgabe eines Kundenportals ist es, Transparenz über die Auftragsbearbeitung zu schaffen oder – anders gesagt – die Bereitstellung von Auftragsinformationen. Dafür muss die Speditionssoftware mit Schnittstellen über die gesamte Lieferkette vernetzt sein und für einen strukturierten Informationsfluss sorgen. Sie sollte webbasiert sein. Besonders übersichtlich macht die Lösung ein Dashboard, das die wichtigsten Informationen und Funktionen aus den Software-Lösungen auf einen Blick zugänglich macht. Darüber hinaus sollten auch News und wichtige Key Performance Indicators (KPI) direkt sichtbar sein. Was noch wichtig ist: Die Spedition sollte Kunden und Benutzer auf Basis eines Rechte- und Rollenkonzepts einfach verwalten können. Idealerweise kann der Speditionskunde seine eigenen Anwender auch selbst anlegen.


Zielgruppen

Auftragsmonitoring für Kunden und Speditionen

Logistikdienstleister und ihre Kunden haben das gemeinsame Interesse, Statusinformationen über ihre gemeinsamen Aufträge in Echtzeit einsehen zu können. Für den Dienstleister geht es darum, die ordnungsgemäße Durchführung zu überwachen. Der Kunde nutzt die Echtzeitdaten dagegen eher zum Abgleich mit seiner Planung von Anschlussprozessen. Das Monitoring beginnt für beide bei Lagerbeständen und Versandaufträgen und reicht über die Sendungsverfolgung bis zur Zustellung. Dabei unterscheidet sich die Nutzung der Software in den unterschiedlichen Anwenderrollen beträchtlich. Denn die Spedition optimiert mit der vernetzten Lösung auch die interne Kommunikation, sowohl innerhalb von Partnernetzwerken als auch des eigenen Unternehmens.


Anwendung

Viele Module in einem Logistikkundenportal

Ein Kundenportal führt sämtliche Auftragsinformationen zusammen. Dafür nutzt die Software mehrere Module, die durch vielfältige Funktionalitäten selbst umfangreiche Kundenanfragen beispielsweise zu Statusinformationen, umfassend beantworten können. Speditionskunden profitieren also von:

  • schnellen Informationen auf einen Blick
  • Serviceinformationen ohne telefonische Rückfrage
  • präzise Planung von Anschlussprozessen durch permanente Statustransparenz
  • Informationsverfügbarkeit rund um die Uhr
  • einer Anmeldung für alle Serviceanfragen (Single-sign-on)

Darüber hinaus ermöglichen all diese Lösungen umfangreiche Auswertungen. Zudem lassen sich auch wichtige Informationen herunterladen wie etwa Tarife und Konditionen, Berichte, Zustellbelege (POD) und Rechnungen.


Fazit

Kundenportal als 24-Stunden-Service

Mit einem Logistikkundenportal schaffen Speditionen eine Service-Lösung, die auch bei fortlaufendem technischen Fortschritt immer dem aktuellen Stand der Digitalisierung in der Logistik entspricht. Je tiefer die Spedition ihre Kunden in den Datenfluss integrieren kann, desto größer wird die Transparenz der Prozesse für alle an der Supply Chain Beteiligten. Im Idealfall erhalten Kunden Echtzeitinformationen rund um die Uhr in ihre eigenen operativen Systeme wie etwa das ERP (Enterprise Ressource Planning).

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Stefan Seufert

CTO/Vorstand

Stefan Seufert

Wie kein Zweiter fuchst sich der Software-Entwickler als Meister des Konzepts in die Anforderungen von Logistikdienstleistern. Informationen sicher und effizient auszutauschen und damit auch den physischen Logistik-Prozess zu beschleunigen, ist seine Leidenschaft.

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